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Versteigerungsbedingungen des Auktionshauses Kaiserhöfe Berlin

Nachfolgende Versteigerungsbedingungen gelten für unsere Saalauktion und entsprechend für unseren Internetverkauf und dem Freihandverkauf.

Die Versteigerung erfolgt freiwillig. Sie wird vom Auktionshaus Kaiserhöfe im eigenen Namen für fremde Rechnung durchgeführt, mit Ausnahme der Eigenware. Alle Versteigerungsobjekte haben eine Identifizierungs-Nr., mit der der Besitzer bzw. Einlieferer als solcher deutlich gemacht wird. Ein Anspruch auf Bekanntgabe des Namens des Kommittenten besteht nicht.

Die Katalogbeschreibungen stellen keine zugesicherten Eigenschaften im Sinne der §§ 459 ff BGB dar. Alle zur Versteigerung gelangenden Gegenstände können vor der Auktion besichtigt und geprüft werden. Sie werden in dem Zustand versteigert, in dem sie sich befinden. Der Auktionator/Auktionatorin und das Auktionshaus Kaiserhöfe übernimmt keine Haftung für offene und versteckte Mängel sowie Zuschreibungen. für Katalogbeschreibungen und dazugehörige schriftliche Erläuterungen, sowie mündliche Angaben des beauftragten Auktionators wird nicht gehaftet, es sei denn, dass dem Auktionator grobes Verschulden vorzuwerfen ist. Die Angaben des Versteigerers stellen ebenfalls keine zugesicherten Eigenschaften im Sinne der §§ 459 BGB dar, sie geben lediglich seine persönliche Meinung wieder. Der Versteigerer kann Nummern vereinigen, trennen und außerhalb der Reihenfolgen anbieten oder zurückziehen.

Der Aufruf beginnt in der Regel mit dem genannten Richtpreis. Regelmäßig wird um 10 % gesteigert und die angegebenen Limit Preise können nicht unterschritten werden. Ein erklärtes Gebot bleibt bis zum Abschluss der Versteigerung über den betreffenden Gegenstand wirksam. Der Zuschlag wird erteilt, wenn nach dreimaligem Wiederholen des höchsten Gebotes ein Übergebot nicht gegeben wird. Erfolgt ein Zuschlag unter Vorbehalt, so ist der Bieter auf die Dauer von drei Wochen an sein Gebot gebunden. Erhält er nicht innerhalb dieser Zeit den vorbehaltlosen Zuschlag, so erlischt es. Wird ein Vorbehalt durch den Einsender nicht genehmigt oder bietet jemand das Limit, kann die Katalognummer ohne Rückfrage bei dem Bieter des Vorbehalts an einen höher Bietenden abgegeben werden. Es bleibt dem Bieter des Vorbehalts überlassen, sich über die Genehmigung seines Gebots selbst zu informieren. Für das Wirksamwerden des Zuschlags genügt eine mündliche Erklärung des Versteigerers an den Bieter. Telefonische Gebote nimmt das Auktionshaus Kaiserhöfe ab Euro 50,-- gerne entgegen.

Der Versteigerer kann ein Gebot ablehnen, in diesem Fall bleibt das vorher abgegebene Gebot verbindlich. Geben mehrere Personen das gleiche Gebot ab, so entscheidet über den Zuschlag das Los. Bei Uneinigkeit über einen Zuschlag kann das Auktionshaus nach freiem Ermessen den Zuschlag sofort zugunsten eines bestimmten Bieters wiederholen oder den Gegenstand zu einem späteren Zeitpunkt nochmals aufrufen. Will ein Höchstbietender sein Gebot nicht gelten lassen, so kann das Auktionshaus diesen trotzdem den Zuschlag erteilen und die sich hieraus geltenden Rechte weiterverfolgen. Das Auktionshaus kann aber auch den Zuschlag auf das nächst niedrigerem Angebot erteilen oder den Gegenstand erneut aufrufen.

Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme und Zahlung. Mit ihm geht die Gefahr für nicht zu vertretende Verluste, Beschädigungen, Verwechselungen usw. auf den Käufer über. Jeder Bieter kauft in eigenem Namen und auf eigene Rechnung.

Das zugeschlagene Gebot (Kaufpreis) ist Bruttopreis. Ausländer (außerhalb der EU) erhalten die Mehrwertsteuer auf das Aufgeld rückvergütet, wenn sie eine Bestätigung der Grenzkontrollstelle erbringen. Der gesamte vom Käufer zu entrichtende Betrag ist sofort fällig,

falls das Gebot persönlich abgegeben wurde. Bei Erwerb durch erteilten Bieterauftrag ist die Gegenleistung innerhalb von 10 Tagen nach Zuschlagserteilung fällig und zu erbringen. Während oder unmittelbar nach der Auktion ausgestellte Rechnungen bedürfen wegen Überlastung der Buchhaltung einer besonderen Nachprüfung und eventueller Berichtigung. Irrtum vorbehalten.

Der Käufer ist verpflichtet, die Gegenstände unmittelbar nach der Auktion zu übernehmen. Käufer die schriftlich oder telefonisch, sowie Online an der Auktion teilgenommen haben. Das Eigentum am ersteigerten Gut geht erst nach vollständiger Bezahlung auf den Ersteige über. Ersteigertes Auktionsgut wird nur nach geleisteter Barzahlung/Bankzahlung ausgeliefert. Gerät der Käufer in Zahlungsverzug, so werden Zinsen in Höhe von 1,5 % je angebrochenen Monat berechnet.

Kommt der Käufer seiner Pflicht zur Zahlung oder Abnahme des Gutes in Verzug, so kann das Auktionshaus Kaiserhöfe anstelle der gesetzlichen Rechte auch weiterhin Erfüllung verlangen. Das Auktionshaus Kaiserhöfe kann den Gegenstand auch bei einer der nächsten Auktionen nochmals versteigern. Falls hierbei der Gegenstand veräußert wird, erlöschen die Rechte des säumigen Käufers aus dem erteilten Zuschlag. Er haftet aber für einen etwaigen Ausfall einschließlich der Kosten der Versteigerung, umgekehrt hat er keinen Anspruch auf den Mehrerlös. Das Auktionshaus Kaiserhöfe ist ebenfalls berechtigt, ersteigerte Ware, die nicht innerhalb von 14 Tagen nach der Auktion abgeholt werden, bei einer Fremdfirma auf Kosten des Ersteigerers einzulagern. Im Falle einer verzögerten Abholung (14 Tage und länger) übernimmt das Auktionshaus Kaiserhöfe keine Haftung für den Zustand und Vollständigkeit der Ware, insbesondere bei Konvoluten. Säumige Bieter können für weitere Auktionen ausgeschlossen werden.

Gegenstände, die nicht unverzüglich, spätestens jedoch 14 Tage nach der Auktion abgeholt werden, können im Namen, sowie auf Kosten und Gefahr des Käufers bei einem Spediteur eingelagert werden. Der Versand erfolgt auf Kosten und Gefahr des Käufers. Bieteraufträge werden auf das gewissenhafteste erledigt. Sie sollten genaue Angaben enthalten und spätestens einen Tag vor Versteigerungsbeginn schriftlich erteilt sein.Gutschriften sind nach jeweiligen angegebenen Zeitspannen einzulösen und somit zeitlich begrenzt.Erfolgt keine Einlösung, verfällt die Gutschrift.Eine Barauszahlung ist nicht möglich.

Die vorstehenden Bedingungen gelten sinngemäß auch für den freihändigen Erwerb von Auktionsgut, der Saalauktion und des Internetverkaufes.

Salvatorische Klausel bedeutet, dass eine der vorstehenden Bedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein sollte, die Gültigkeit der anderen nicht berührt.

Erfüllungsort für beide Teile ist Berlin, wenn der Käufer Vollkaufmann ist, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentliches Sondervermögen ist, oder der Käufer im Geltungsbereich der deutschen Gesetze keinen Sitz hat, oder sein Aufenthalt zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. Die Rechtsbeziehungen richten sich nach dem deutschen Recht unter Ausschuss des einheitlichen Gesetzes über den internationalen Kauf beweglicher Sachen und des einheitlichen Gesetztes über den Abschluss von internationalen Kaufverträgen unter beweglichen Sachen.